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Rheumazentrum Rheinland-Pfalz etabliert Kinderrheumatologie

Land fördert neue Abteilung mit Millionenbetrag

Bad Kreuznach (April 2021). Das Rheumazentrum Rheinland-Pfalz erhält eine Fördermittelsumme in Höhe von bis zu 1 Million Euro im Jahre 2021 für den Aufbau von 20 kinderrheumatologischen Betten. Das hat das Gesundheitsministerium unlängst bekannt gegeben. Damit ist im Rheumazentrum der Start gesetzt für eine nochmalige inhaltliche Erweiterung des bereits seit 70 Jahren breit gefächerten Versorgungsangebots.

„Rheuma gehört immer noch zu den viel zu spät diagnostiziertesten Krankheiten“, betont Geschäftsführer Simon Vieten. „Wenn die Krankheit aber frühzeitig entdeckt wird, haben wir viele Möglichkeiten, die Verläufe zu mildern. Insofern ist die Etablierung der Kinderrheumatologie, die uns mit dieser Förderung nun möglich ist, ein wichtiger Baustein im Kampf gegen diese Entzündungskrankheit.“

Rheumazentrum in Bad Kreuznach einzigartig

Die rheinlandpfälzische Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthaler hatte im Frühjahr Fördersummen für viele Krankenhäuser angekündigt – vorrangig, um künftig der Pandemie noch besser zu begegnen. „Dass wir für eine Neuetablierung, die völlig unabhängig von Corona zu sehen ist, ebenfalls gefördert werden, betrachte ich als Ausweis unserer seit Jahren hohen Qualität in der Versorgung von Rheumapatienten.“ Im Juli 2021 will Simon Vieten mit seinem knapp 300-köpfigen Team aus Ärzten, Pflege und Therapeuten die ersten kleinen Patienten begrüßen. „Selbstverständlich wird es zukünftig auch adäquate Begleitangebote für Eltern geben“, betont der Geschäftsführer.

Als einziger Träger in Rheinland-Pfalz bietet das Rheumazentrum Rheinland-Pfalz Strukturen, die alle im Gesundheitswesen möglichen Versorgungsarten abdecken: ambulante und teilstationäre Behandlungen, stationäre Behandlungen sowie die Rehabilitation.