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Rheuma-VOR

Das Netzwerk für verbesserte rheumatologische Versorgung

Es gibt nicht die eine Erkrankung Rheuma. Vielmehr ist Rheuma ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche Erkrankungen, die jeden Menschen in jedem Alter treffen können. Der aktuelle Mangel an Rheumatologen und fehlendes Wissen über die vielseitigen Erscheinungsbilder sind Gründe für eine oftmals späte Diagnose und folglich auch Therapie.

Das Projekt Rheuma-VOR

Hat Ihr Arzt/ Ihre Ärztin bei Ihnen den Verdacht auf eine erstmalige der drei häufigsten entzündlichen Rheumaerkrankungen

  • Rheumatoide Arthritis
  • Spondylarthritis (u.a. Morbus Bechterew)
  • Psoriasis-Arthritis

hilft das Konzept von Rheuma-VOR bei ersten Anzeichen trotz normalerweise langen Wartezeiten, einen zeitnahen Termin bei einem Rheumatologen zu bekommen. Außerdem unterstützt Sie Rheuma-VOR bei Ihrer Diagnose und Weiterbehandlung und steht Ihnen jederzeit mit telefonischem Kontakt zur Verfügung.

 

Wer steht hinter dem Projekt?

Unter der Leitung der Universitätsmedizin Mainz arbeiten neben unserem Rheumazentrum vertreten durch Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Schwarting noch andere Partner aus den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Berlin und Saarland gemeinsam an Rheuma-VOR.

 

Womit beschäftigt sich die Rheuma-VOR Studie?

Die Studie untersucht, ob entzündlich-rheumatische Krankheitsverläufe durch eine frühe Diagnose und Therapiebeginn positiv beeinflusst werden.

Bei Bestätigung des Verdachts auf eine der drei oben genannten Rheumaerkrankungen und nach einer Einwilligungserklärung an der Studie erhalten Sie zeitnah einen Termin beim Rheumatologen, einen individuellen Therapieplan, eine engmaschige Kontrolle sowie koordinatorische Unterstützung durch Rheuma-VOR.

Vorgehensweise bei ersten Symptomen

Wenn Sie bei sich eine oder mehrere der oben genannten Symptome feststellen können, zögern Sie nicht. Schnelles Handeln ist jetzt notwendig und für den weiteren Krankheitsverlauf von Vorteil!

Halten Sie sich deshalb an folgenden Handlungsablauf:

  1. Bei ersten Beschwerden sollten Sie sich schnellstmöglich bei Ihrem Hausarzt oder behandelnden Arzt melden. Es folgt die Überprüfung in mehreren Untersuchungen gemeinsam mit Ihrem Arzt, ob der Verdacht auf eine entzündlich-rheumatische Neuerkrankung besteht. Sprechen die Ergebnisse dafür, kommen Sie für Rheuma-VOR in Frage.
  2. Der Arzt füllt den Fax-Screeningbogen aus; Sie willigen der Datenweitergabe ein, um die Weiterbehandlung durch das Rheuma-VOR-Netzwerk zu ermöglichen.
  3. Ihr Arzt faxt den Bogen an die entsprechende Koordinationszentrale. Diese überprüft, ob Sie den Kriterien für einen schnellen Termin entsprechen. Falls ja, dann vermittelt die Zentrale Ihnen einen zeitnahen Termin bei einem Rheumatologen.
  4. Ausstellung der Überweisung an den Rheumatologen durch Ihren Hausarzt oder behandelnden Arzt.
  5. Bei Bestätigung einer der drei Erkrankungen (s.o.) werden Ihre Daten erfasst, nachdem Sie der Teilnahme an der Rheuma-VOR Studie zugestimmt haben. Ein für Sie individueller Therapieplan wird erstellt.
  6. Im Anschluss erfolgt eine Intensive Betreuung durch das Rheuma-VOR-Netzwerk nach der ersten Diagnose. Ferner finden regelmäßige Kontrollen des Behandlungserfolgs bei Ihrem Rheumatologen statt.

Der obige Prozess orientiert sich an dem Ablaufplan aus dem Infoflyer von Rheuma-VOR. Gerne können Sie sich diesen zur Übersicht für alle wichtigen Informationen und Fragestellungen hier herunterladen.

Kontakt

Rheuma-VOR Koordinationsstelle Rheinland-Pfalz

c/o Rheumazentrum Rheinand-Pfalz GmbH

 

Telefon: 0671 93-2222

Telefax: 0671 93-2990

E-Mail:  rheinland-pfalz@rheuma-vor.de