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Spezielle Rheumatologische Radiologie

Die bildgebende Diagnostik ist ein wesentlicher Bestandteil der modernen Rheumatologie.
Im Rheuma-Akutzentrum steht hierfür eine spezialisierte Rheumatologische Radiologie zur Verfügung, die strukturell und inhaltlich gezielt auf entzündlich-rheumatische Erkrankungen ausgerichtet ist und eine besondere diagnostische Tiefe ermöglicht.

Übersicht unseres Leistungsspektrums

Das Rheuma-Akutzentrum ist wichtiger Bestandteil unseres Rheumazentrums in Bad Kreuznach. Bevor wir Ihnen einen individuellen Therapieplan erstellen, nehmen wir eine von unseren Fachärzten durchgeführte umfangreiche Diagnose vor. Die radiologische Diagnostik ist häufig ein wichtiger Bestandteil dieser.

Einfache Röntgenaufnahmen von Knochen und Gelenken sind in der Rheumatologie seit jeher ein bewährtes diagnostisches Verfahren. Sie ermöglichen es, bei vielen Erkrankungen typische und spezifische Veränderungen zuverlässig darzustellen.

Die Röntgendiagnostik ist aussagekräftig, gut standardisiert sowie schnell und komfortabel für unsere Patientinnen und Patienten. Die Strahlenexposition ist dabei sehr gering und wird bei körperstammbezogenen Aufnahmen heute standardisiert überwacht.

An unserem Standort steht ein hochmodernes digitales Röntgengerät zur Verfügung. Unterstützt wird dies durch ein erfahrenes Radiologenteam mit teilweise jahrzehntelanger Expertise sowie ein freundliches und engagiertes Team, das unsere Patientinnen und Patienten gerne zeitnah betreut.
 

Viele Patientinnen und Patienten mit rheumatischen Erkrankungen entwickeln im Verlauf eine Osteoporose. Im Rheumazentrum erfolgt daher eine leitliniengerechte Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung.

In unserer Röntgenabteilung wird zur Messung der Knochendichte als röntgenbasiertes Standardverfahren die sogenannte Doppelröntgen-Absorptiometrie (DXA, Dual Energy X-Ray Absorptiometry) eingesetzt. Die Messungen erfolgen in der Regel an den Hüften und an der Lendenwirbelsäule.

Die Strahlenexposition ist bei diesem Verfahren sehr gering, da lediglich ein schwacher Röntgenstrahl verwendet wird. Zu den Vorteilen der DXA zählen die hohe diagnostische Sicherheit, die gute Vergleichbarkeit bei Verlaufskontrollen sowie die Verfügbarkeit belastbarer, evidenzbasierter Daten zur Therapieentscheidung.

In besonderen Situationen – beispielsweise bei vorhandenen Hüftprothesen oder ausgeprägten Wirbelsäulenverkrümmungen – erfolgt die Knochendichtemessung alternativ mittels einer speziellen computertomografischen Untersuchung (QCT) im Bereich der Lendenwirbelkörper.

Schnittbildverfahren stellen ergänzende diagnostische Untersuchungen dar und sind nicht bei allen Patientinnen und Patienten erforderlich. Sie ermöglichen jedoch bei bestimmten Fragestellungen eine deutlich genauere Darstellung als die konventionelle Röntgendiagnostik.

Mit der Computertomographie (CT) lassen sich unter anderem detaillierte Darstellungen der inneren Organe, der Wirbelsäule sowie der Kreuz-Darmbein-Gelenke gewinnen. Insbesondere zur Beurteilung der Lunge ist die CT ein wichtiges und etabliertes Verfahren. Die Computertomographie basiert – ebenso wie das konventionelle Röntgen – auf der Anwendung von Röntgenstrahlen.

Abhängig von der medizinischen Fragestellung und der zu untersuchenden Körperregion kann die Gabe eines Kontrastmittels erforderlich sein. Dieses wird entweder als Getränk oder als intravenöse Injektion verabreicht.

Durch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern besteht ein kurzfristiger Zugang zur Computertomographie. Die Indikationsstellung, Durchführung und Befundung erfolgen ausschließlich durch unsere erfahrenen Radiologinnen.
 

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein hochauflösendes Schichtbildverfahren mit exzellenter Kontrastdarstellung von Knochen, Gelenken, Organen, Wirbelsäule und Kopf. Sie besitzt insbesondere in der Rheumatologie eine hohe diagnostische Aussagekraft.

Die MRT kommt ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen aus. Abhängig von der klinischen Fragestellung kann die Gabe eines Kontrastmittels in Form einer Injektion erforderlich sein.

Ein kurzfristiger Zugang zur MRT-Diagnostik ist durch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern gewährleistet. Die Indikationsstellung, medizinische Betreuung sowie die Befundung erfolgen ausschließlich durch unsere erfahrenen Radiologinnen.