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Entlassmanagement

Entlassmanagement gehört zu den klassischen Aufgaben unseres Akutzentrums für Rheumatologie und Autoimmunerkrankungen. Denn viele rheumatische Erkrankungen verlaufen chronisch. Damit einhergehend besteht für manche Patienten ein Versorgungs- und Hilfebedarf, der über die Aufenthaltszeit hinausgeht: Unsere Mitarbeiter in der Pflege und im Sozialdienst bereiten in enger Zusammenarbeit mit dem multiprofessionellen Behandlungsteam die Entlassung der Patienten vor. Ziel ist dabei immer eine lückenlose Anschlussversorgung unserer Patienten.

Anschlussversorgung nach der Rheuma-Reha

In vielen Fällen endet für den Patienten die Behandlung, wenn er das Krankenhaus verlässt, glücklicherweise vollständig. Wenn Patienten unmittelbar nach dem Aufenthalt bei uns weitere Unterstützung benötigen, kümmern wir uns um eine individuell mit dem betroffenen Patienten abgestimmte Anschlussversorgung. Hierzu gehören u. a.:

  • Medizinische oder pflegerische Versorgung
  • Ambulante oder stationäre Behandlung in einer Rehaklinik (AHB / geriatrische Reha)
  • Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung (Kurz- oder Langzeitpflege)
  • Termine mit niedergelassenen Ärzten, Therapeuten, Pflegestützpunkten, Pflegediensten, Beratungsfachdiensten oder Selbsthilfegruppen
  • Anträge auf Leistungen der Kranken- und Pflegekasse

Auch die Kranken- und Pflegekassen arbeiten bei Bedarf eng mit den Mitarbeitern im Entlassmanagement zusammen.

Wie funktioniert das Entlassmanagement am Rheumazentrum Rheinland-Pfalz?

Unsere Ärzte, Pflegekräfte und der Sozialdienst bilden das Team des Entlassmanagements und stellen während Ihres Aufenthalts zur Rheumabehandlung fest, ob nach der Entlassung ein weiterer Therapie- oder Pflegebedarf besteht.
Noch vor der Entlassung plant das Team die weitere Behandlung bzw. Versorgung und leitet entsprechende Schritte ein.

Unsere Mitarbeiter im Entlassmanagement informieren und beraten die Patienten. Alle geplanten Maßnahmen stimmen sie mit Ihnen ab. Gerne beziehen wir vom Rheumezentrum Bad Kreuznach auch Angehörige oder Bezugspersonen sowie gesetzliche Betreuer mit ein.

Die Teilnahme am Entlassmanagement ist immer freiwillig. Sie geben dazu bei unseren Mitarbeitern des Aufnahmeteams eine Einwilligungserklärung ab.

Der Patient willigt ein, dass...

  • das Team des Entlassungsmanagements für ihn aktiv wird und, dass die Kranken- und Pflegekasse eingebunden werden kann.
  • die Mitarbeiter patientenbezogene Daten an Dritte weitergeben (z. B. an niedergelassene Ärzte, Therapeuten oder die Kranken- und Pflegekasse).

Sie können auf das Entlassmanagement verzichten. Dies kann im Einzelfall Folgen für die weitere Behandlung oder die nachfolgende Versorgung haben: Trotz des Bedarfs des Patienten kann das Krankenhaus beispielsweise eine Anschlussmaßnahme nicht einleiten oder Anträge bei der Kranken- oder Pflegekasse nicht rechtzeitig stellen. Wir empfehlen deshalb unseren Patienten, sich immer am Entlassungsmanagement zu beteiligen.

Patienten können die Einwilligung zum Entlassmanagement jederzeit schriftlich widerrufen.